Null Toleranz in Janov

In der Nordböhmischen Hochhaussiedlung Janov leben 6000 Menschen, davon fast ein Drittel Roma. Im November 2008 versuchen Rechtsradikale durch die Siedlung zu marschieren. Es kam zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Als Konsequenz greift die Politik mit "NULL TOLERANZ" ein, um gegen die Missstände in Janov, hauptsächlich Vandalismus und Sozialhilfebetrug der Roma vorzugehen. Die Fremdenfeindlichkeit wird damit jedoch nicht bekämpft. Die Probleme liegen tiefer. Ein Erklärungsgsversuch von Olaf Sundermeyer und Jan Zappner.

Botschaft Gottes

Die Botschaft Gottes ist eine evangelistische Kirche in Kiew in der Ukraine. Für die noch immer das Land beherrschende orthodoxe Kirche ist die 1995 nach dem Fall der kommunistischen Regierung von Pastor Sunday Adeladja gegründete Botschaft Gottes eine Sekte. Eine Reportage von Jan Zappner.

Episode 1: Soccer for Life

Felix Seuffert beoachtete die 19jährige Nthabi aus Mamelodi, einem Vorort Pretorias. Sie ist ein Fußballtalent der örtlichen Frauenmannschaft Dlala Ntomabazana. Sie und ihr Trainer Mahlatse beginnen, ihren eigenen Traum vom Fußball zu leben. Soccer for Life ist der Pilotfilm einer Serie rund um das Thema Fußball in Südafrika wenige Monate vor der FIFA-Weltmeisterschaft 2010.

Episode 2: From Protest to Soccer

Der Musiker Pedro Espi-Sanchez träumt seit langem von einem Vuvuzelaorchester. Felix Seuffert zeigt wie er zusammen mit Teenagern aus dem Nyanga-Township seinen Traum zur WM 2010 in Südafrika verwirklicht.

Episode 3: Taxi to Capetown

Taxi-Unternehmer Siyabonga Pawoma transportiert täglich bis zu 120 Passagiere zwischen Kapstadt und dem Vorort Langa. Daneben trainiert er seine Söhne und deren Freunde im Fußball. Sein Ziel: Mindestens einer seiner Jungs soll es einmal in die Nationalmannschaft Bafana Bafana schaffen. Felix Seuffert portraitiert ihn.

Episode 4: After the War

Torwart Carole ist in seiner Heimat Kongo ein bekannter Fußballprofi. Wegen des Krieges, in seinem Heimatland floh er nach Südafrika. Felix Seuffert zeigt, wie er hier als Parkplatzwächter arbeitet und beim Camps Bay Beachfront Soccer Club auf eine Chance in der ersten Liga wartet.

Episode 5: Island of Struggle

Regimegegner Marcus Salomon war Häftling auf Robben Island dem berüchtigtsten Gefängnis Südafrikas während der Apartheid: Doch dann wurde er Schiedsrichter bei der Makana Football Association, der Fußball-Liga der Insel. Felix Seuffert portraitiert Solomon der sich erinnert..

 
Reflections - Kurzfassung

Kapstadt ist eine Metropole der sozialen Gegensätze. Arm und Reich leben hier so dicht beieinander wie sonst nirgends auf der Welt. Das Obdachlosenmagazin „The Big Issue“ gibt Arbeitslosen durch den Verkauf der Zeitung die Chance ein kleines Einkommen zu erzielen.

Reflections - Langfassun

In ihrem Image-Film für die Non-Profit Organisation zeigen Felix Seuffert und Anna Telford das gegensätzliche Leben einer Käuferin und einer Verkäuferin des Magazins. Die südafrikanische Documentary Filmmakers Association (DFA) zeichnete den Film am 28. August mit dem My Town Kurzfilmpreis aus.


Und dann wurde ich Muslim

Der Islam gilt als die weltweit am schnellsten wachsende Religion. Seit dem Beginn des 21. Jhd. ist der Islam ein weltweit kontrovers diskutiertes Thema. Eine besondere Aufmerksamkeit wird zur Zeit der Gruppe der so genannten Konvertiten zuteil. Dies sind Menschen, die nicht mit dem Islam als Religion aufwachsen sondern in ihrer Jugend oder als Erwachsene zu diesem Glauben kommen. Was für Menschen sind es, die sich für den Islam entscheiden? In der Serie "Und dann wurde ich Muslim" portraitiert Michael Hauri vier Deutsche, die zum Islam gekommen sind, beziehungsweise mit dem Gedanken spielen, Muslim zu werden. Sie kommen selbst zu Wort und erzählen, warum sie Muslima oder Muslim geworden sind, auf was für Reaktionen sie in Deutschland gestoßen sind und wie sie sich die Zukunft erhoffen.

Und dann wurde ich Muslim - Teil 1: Philipp

Irgendwann hat Philipp sich eingestanden: Ich bin kein Atheist mehr. Als Kind und Jugendlicher ist er nie ein Kirchgänger gewesen, erst durch den Kontakt zu einer kurdischen Familie wurde er auf seine spirituelle Seite aufmerksam. Mit dem Fahrrad fährt er einmal pro Woche zu seiner religiösen Tankstelle, einer Gruppe von Sufis.

Und dann wurde ich Muslim - Teil 2: Annett

Nach der Wende kam Annett zum ersten Mal mit Muslimen in Kontakt. Die 40-jährige Lehrerin ist in der DDR aufgewachsen, wo Religion für sie keine Rolle spielte. Vor 13 Jahren konvertierte sie in Kairo zum Islam. Bald darauf entschied sie sich, das Kopftuch zu tragen — ein großer Schritt, der nicht ohne Folgen für ihre Karriere geblieben ist.

Und dann wurde ich Muslim - Teil 3: Cindy

Neugierig auf andere Kulturen zu sein, das hat Cindy schon von ihrer Mutter gelernt. Die 25-jährige Braunschweigerin studiert Stadt- und Regionalmanagement, nimmt Schauspiel-, Arabisch-, Japanisch- und Bauchtanz-Unterricht. Sie lebt im Studentenwohnheim — und geht seit drei Jahren freitags in die Moschee. Der Islam gibt ihr Sicherheit und innere Ruhe.

Und dann wurde ich Muslim - Teil 4: Wolf Ahmed

Wie ist das mit dem, was jenseits ist? Wolf Dieter Aries, Jahrgang 1938, war in der Pubertät, als er sich Fragen dieser Art stellte. Er wuchs in einem bürgerlichen Haushalt im Hannover der Nachkriegszeit auf und hat sich mit 16 für den Islam entschieden. Damit ist er zum Exoten im eigenen Land geworden.

 
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